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Arbeit am Langzeitgedächtnis der Kultur

Prof. Dr. Beate Kellner ist als Professorin für Ältere deutsche Literatur am Deutschen Seminar der Universität Zürich tätig. Sie studierte Germanistik, Lateinische Philologie und Katholische Theologie in München.

Schwerpunkt ihrer heutigen Arbeit ist die Analyse mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Texte unter historisch-anthropologischen, medien und wissensgeschichtlichen Fragestellungen. Nach ihrer Promotion zum Thema »Mythen in Jacob Grimms Deutscher Mythologie« und ihrer von der DFG geförderten Habilitation zu »Ursprung und Kontinuität. Studien zum genealogischen Wissen im Mittelalter«, bekleidete Beate Kellner Professuren in Göttingen und Dresden, bevor sie einen Ruf nach Wien ablehnte und einem Ruf nach Zürich folgte. Im August 2009 erhielt sie einen Ruf an die LMU München. Aktuell leitet sie von der DFG geförderte Forschungsprojekte zur »Literatur des 16. Jahrhunderts«, zur »Genealogie im ausgehenden Mittelalter und in der beginnenden Neuzeit«, zu »Edition und Kommentar von Strophenkomplexen aus dem sogenannten Wartburgkrieg« und zur »Integration und Desintegration der Kulturen
im europäischen Mittelalter«.

Einführung: Frau PD Dr. Doerte Bischoff ( Literaturwissenschaftlerin | Hamburg )

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