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Demokratieerziehung durch naturwissenschaftlichen Unterricht

„Scientific literacy“ bzw. naturwissenschaftliche Grundbildung ist die „Fähigkeit, naturwissenschaftliches Wissen anzuwenden, naturwissenschaftliche Fragen zu erkennen und aus Belegen Schlussfolgerungen zu ziehen, um Entscheidungen zu verstehen und zu treffen, welche die natürliche Welt und die durch menschliches Handeln an ihr vorgenommenen Veränderungen betreffen“. Wie das dazu notwendige Wissen erworben und die Motivation zur Beteiligung entwickelt werden können, ist die Frage, mit der sich Lehrerinnen und Lehrer der Naturwissenschaften zu beschäftigen haben. Diese Aufgabe reicht weit über die reine Vermittlung von fachlichen Inhalten hinaus und berührt die Frage der Allgemeinbildung im naturwissenschaftlichen Unterricht.

In den Fokus geraten dabei die Lernprozesse bzw. die Struktur der Lernangebote, die die notwendigen Kompetenzen anregen. Während es empirisch gesichert ist, dass Wissensbestände sehr wohl über Inhaltslernen zu erwerben sind und auch in einer Leistungskonstellation quantitativ überprüft werden können, sind für den Aufbau von Motivation Erfahrungslernprozesse notwendig.


Die Vortragende, Prof. Dr. Anneliese Wellensiek, gehört zum Fachbereich Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg und ist dort zurzeit. Sie übt das Amt der Rektorin an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg aus.


Podcast und PDF-Folie zum Beitrag


::: Weitere Informationen:
www.epb.uni-hamburg.de/de/studium/info


An der Universität Hamburg werden im Rahmen der Vorlesungsreihe „Was wie wofür studieren?“ Studienfächer der Universität Hamburg vorgestellt, um Berufsfindung und Studienfachentscheidung zu unterstützen. Seit dem Wintersemester 2006/2007 werden die Vorträge aufgenommen und auf podcampus.de veröffentlicht.

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