Camera Obscura - zurück zu den fotografischen Ursprüngen

Ein Loch ist Nichts mit etwas Drumherum. Eine Camera Obscura (übersetzt: dunkler Raum) bedient sich dieses Nichts, wodurch dann das Licht hineinfällt. Ein Bild entsteht.

Eine Lochkamera kommt ohne ein Kameraobjektiv, ohne Akkus, ohne Batterien, ohne Blitzlicht, ohne Strom aus. Dies ist die einfachste und ursprünglichste Form des Fotografierens - sich Zeit nehmen für das Motiv, die Bewegung im Bild, die Belichtung. Die entspannte Langsamkeit des Fotografierens wird aufs Neue entdeckt. Jedes Negativ zählt.

Im digitalen Zeitalter ist das für viele aber schon fast undenkbar, denn digitaler Umgang ist ja so bequem. Es wird ausgelöst und man kann sofort sehen, wie das Bild aussieht: scharf, klar, gespeichert! Die Camera Obscura-Fotografie erzeugt dagegen Motive von weichen Übergängen, die dem Betrachter seine eigenen Interpretationen lässt - wie mit Licht gemalt...

Ausstellung: "Obskur - Der latente Klick" // Fotografien von Volkmar Krause & Kamilla Nowicka // Ort: KunstRaum Hosenstall vom 20.02.09 bis 11.03.09

Kamilla Nowicka, Studium der `Visuellen Kommunikation´mit Schwerpunkten Fotografie und Film an der HFBK Hamburg

© Kamilla Nowicka 2009 (unterliegt Creative Commons)

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Fotografie

Hochschule für Bildende Künste Hamburg
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Auswahl einiger Fotoprojekte an der Hochschule für bildende Künste Hamburg.

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