Infowar und Azeroth. Über das Panoptikum der "World of Warcraft"

2007 wurden über 50 Prozent aller Computerspiele in Deutschland mit einem Freizeichen über zwölf Jahre freigegeben. Das heißt: Über 50 Prozent der Spiele enthalten mehr oder minder realistische Gewaltdarstellungen. Aber um welche Art von Gewalt handelt es sich dabei und wie wird sie dargestellt?

Diese Frage wird anhand des Computerspiels "World of Warcraft" erörtert. Wie wird der virtuelle Krieg zu `information warfare´? Vielfältige Ebenen und Formen der Überwachungen tragen einerseits zur Sicherung und Steigerung des Spielerlebens bei und greifen weit über die Grenzen der Spielwelt hinaus.

Die Referenten sind Christian Hoffstadt von der Universität Karlsruhe und Michael Nagenborg von der Universität Tübingen, der auch an der Universität Karlsruhe und der Hochschule der Medien Stuttgart lehrt.

Dies ist ein weiterer Podcast im Rahmen des internationalen Symposions zu den Kontrollgesellschaften unter dem Motto "Virtualität und Kontrolle".

Das Symposion fand vom 3.11. bis 8.11.2008 an der Hochschule für bildende Künste Hamburg statt - eine Veranstaltung in der HFBK-Reihe QUERDURCH: KUNST UND WISSENSCHAFT.

Podcastplattform und Programm des Symposions

Internationales Symposion Virtualität und Kontrolle

Hochschule für Bildende Künste Hamburg
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Moderne Gesellschaften werden zusehends zu Systemen, die „durch unablässige Kontrolle und unmittelbare Kommunikation“ funktionieren (Gilles Deleuze). Diese Entwicklung weist ebenso politische, ökonomische, kulturelle wie technisch-mediale Aspekte auf. Nicht zuletzt stellt sie vor Probleme des „Virtuellen“: Wie lassen sich Fluchtlinien, Techniken und Stratageme denken, die den Techniken der Kontrolle und Selbstkontrolle entgehen – politisch, ökonomisch, kulturell und künstlerisch?

Vom 3.11. bis 8.11.2008 fand an der Hochschule für bildende Künste Hamburg das Internationale Symposion zu den Kontrollgesellschaften unter dem Motto "Virtualität und Kontrolle" statt - eine Veranstaltung in der HFBK-Reihe QUERDURCH: KUNST UND WISSENSCHAFT.

Das internationale Symposion "Virtualität und Kontrolle" trug wissenschaftlichen wie künstlerischen Charakter. Neben Vorträgen gab es eine szenische Lesung im "Nachtasyl" des Hamburger Thalia Theaters, Fragen des Films wurden erörtert, Künstlerinnen und Künstler beteiligten sich mit Installationen und Aktionen.

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Zu Internationales Symposion Virtualität und Kontrolle

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