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Direct Cinema / Cinéma Vérité im Wandel der Zeit – eine Einführung von Prof. Pepe Danquart

Leichte 16mm-Kameras, tragbare Synchrontongeräte – dieser technologische Fortschritt in der Filmbranche eröffnete eine ganze Reihe an vielfältigen und direkten Formen des Arbeitens im Dokumentarfilm.

Dabei entstanden die Begriffe des Direct Cinema und des Cinéma Vérité. Filmhistoriker haben die Direct Cinema-Bewegung als eine nordamerikanische Version des „Cinéma Vérité“, einer Idee, die sich in Frankreich mit Jean Rouchs “Chronik eines Sommers” (1961) herauskristallisierte, dargestellt. Cinéma Vérité benutzt die Macht der Kamera, um Reaktionen zu provozieren und etwas zu entdecken. „Direct Cinema“ ist strikter an „reiner Beobachtung“, insofern diese zunächst möglich ist, orientiert.

Wichtige Filmemacher dieser Bewegungen waren und sind mitunter: Michel Brault, Richard Leacock, Donn Alan Pennebaker, Albert and David Maysles oder Klaus Wildenhahn in Deutschland.

Das im Sommersemester 2009 gestartete Filmseminar an der Hochschule für bildende Künste Hamburg wurde geleitet von dem Filmemacher und Professor Pepe Danquart und setzte sich im Wintersemester 2009/2010 fort.

Weitere Informationen:
::: Leacock’s Lessons: Direct Cinema

::: Bachelorstudium Film

::: Masterstudium Film

::: Vorlesungsverzeichnis der HFBK

Produktion des Multimedia Kontor Hamburg (unterliegt Creative Commons)

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